EUR/USD Futures 6E Stundenchart

Im EUR/USD hat sich seit November letzten Jahres eine Range ausgebildet. Die Unterstützung hatte sich im Bereich 1,1249 – 1,1285 formiert.

Nun hat es einen von erhöhtem Handelsvolumen begleiteten Ausbruch, unter die Range-Unterstützung gegeben. Damit besteht die Gefahr/Chance, dass wir in den nächsten Wochen eine weitere Euro-Schwäche sehen werden.

Die Abwärtsbewegung in diesem Jahr habe ich als mögliches abc-x-abc gekennzeichnet. Wichtiger als die Bezeichnung ist natürlich eine entsprechende Kurszielprojektion. Daraus ergibt sich die 100% Projektion der ersten abc-Korrekturbewegung bei 1,10615. Das Ziel der zweiten abc-Korrektur kann noch nicht genau bestimmt werden, da die vermeintliche Welle b noch nicht abgeschlossen sein muss. Sollte sich die Welle b nicht weiter nach oben entwickeln, liegt das errechnete 100% Projektionsziel bei 1,1027.

Natürlich dürfen wir uns nicht auf ein Szenario versteifen und müssen „open minded“ bleiben. Der Bruch der Unterstützung könnte sich schließlich auch als Fehlausbruch erweisen. In diesem Fall wäre mit einer dynamischen Aufwärtsbewegung zu rechnen. Dieses Szenario sehe ich dann, wenn sich der Euro wieder zurück in die Range kämpft, sich dort verfestigt und über 1,1375 steigt. Ein weiteres Indiz für einen Fehlausbruch wäre eine Zunahme der Dynamik nach oben.

Aus technischer Sicht befindet sich der EUR/USD aktuell auf einem interessanten Short-Niveau. Ich bin sehr gespannt ob der Trade aufgeht!

Ein mögliches EUR/USD Put-Hebelzertifikat ist z.B. die WKN: GA2H1T.

ACHTUNG INTERESSENSKONFLIKT! Ich bin aktiver Daytrader und bin auch im EUR/USD Futures (Kürzel 6E) aktiv. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Analyse bin ich nicht investiert, was sich über den Tag aber ändern könnte. Es kann ebenfalls sein, dass ich im längerfristigen Bild Short gehe, auf kurzfristige Sicht aber auch Long-Positionen eingehe (aktiver Daytrader eben).

Riskieren Sie pro Trade maximal 1% Ihres Depotwertes!

Der Handel mit Wertpapieren unterliegt hohen Risiken und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Der Einsatz von Futures, Optionen und CFDs kann zu einem höheren Verlust als dem eingesetzten Kapital führen (Nachschusspflicht).

Ihr Mario Steinrücken

www.tradingblog-academy.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.