Gerade im deutschsprachigen Raum haftet dem Wort „Daytrader“ ein negatives Image an. Aber warum eigentlich? Liegt es vielleicht an den falschen Glaubenssätzen die uns eingeprägt wurden? Daytrading = „schnelles Geld“ und schnelles Geld ohne dafür zu „arbeiten“ ist falsch!?

Oder liegt es einfach an der fehlenden Zeit? Sind Sie der Meinung, für das Daytrading keine Zeit zu haben? Das ist ein Grund, den ich schon oft gehört habe! „Du erzielst im Daytrading tolle Gewinne, aber ich gehe einem „normalen“ Job nach und habe für das Daytrading keine Zeit – ich trade lieber auf Stundenbasis“. Oder „mir fehlt das nötige Kapital um so kurzfristig traden zu können“.

 

Ja – kurzfristiges Trading benötigt Zeit! Aber wahrscheinlich weniger Zeit als Sie sich vorstellen!

Ja – kurzfristiges Trading benötigt Kapital! Aber nicht unbedingt in der Höhe die Sie erwarten!

 

Kommen wir zuerst zum Thema Zeit! Um sich intensiv um einen Markt (z.B. den Mini Nasdaq Future) zu kümmern, benötigen Sie mit etwas Übung, für die Handelsvorbereitung ungefähr 10 Minuten pro Tag.
Im Daytrading handeln Sie im 1-Minuten-Chart. Das heißt nicht unbedingt, dass Sie eine Position nur ein paar Minuten halten. Aber ich werde Ihnen zeigen, wie Sie eine Handelszeit von 1 – 2 Stunden perfekt ausnutzen können. Kleine Zeiteinheit = kleine Stopps und entsprechend kleine Ziele! Sie benötigen nur wenige Punkte aus der täglichen Bewegung eines Marktes, um sich ein nettes Nebeneinkommen zu verdienen! Und das Beste daran – SIE teilen sich die Zeit ein!

Die besten Handelszeiten, um neben dem „normalen“ Job aktiv zu sein, sind Montag bis Freitag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr bzw. 19:00 und 21:00 Uhr. Innerhalb dieser Zeit ergeben sich jeden Monat so viele Chancen, dass man sich einen angenehmen Nebenverdienst aufbauen kann. Das ganze ohne den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu sitzen und ohne seinen Job aufzugeben.

Ist Daytrading nicht eigentlich perfekt? Zumindest ist es das für mich! Ich kann mir „Meine“ Zeit aussuchen. Ich muss nur eine kurze Zeit (die aber konzentriert) vor dem Bildschirm verbringen. Ich habe keine offenen Positionen, die ich über Nacht halte. Das ist für mich persönlich ein sehr beruhigendes Gefühl.

 

Wie viel Kapital ist notwendig um mit dem Daytrading starten zu können? Wenn Sie Trading als Nebenberuf ansehen und damit nicht Ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, benötigen Sie gar nicht so viel Kapital.

Nehmen wir als Beispiel die beiden meist gehandelten Futures-Kontrakte auf Aktienindices aus den USA. Der Mini S&P Future (ES) und der Mini Nasdaq Future (NQ). Ich werden Ihnen meinen Broker vorstellen, bei dem Sie pro Kontrakt im S&P oder Nasdaq Future eine Margin von 500,- USD hinterlegen müssen. Bewegt sich der S&P Future um einen Punkt, gewinnen oder verlieren Sie 50,- USD. Im Nasdaq Future sind es 20,- USD pro Punkt.
Im Daytrading liegt eine normale Stop-Größe bei ca. 2 Punkten im S&P und ca. 3 Punkten im Nasdaq. So können Sie pro Trade bei einem Risiko von ca. 100,- USD liegen. Wenn Sie es schaffen pro Tag nur 1 Risikovielfaches (also  z.B. 100 USD) zu verdienen, können Sie sich ausrechnen, was pro Monat an Nebenverdienst möglich ist.

Die genannten Futures sind so liquide, dass Sie problemlos 10, 50 oder 100 Kontrakte pro Trade unterbringen können. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, Ihre Nebentätigkeit sehr hoch zu skalieren!

ABER, wer mich kennt weiß auch, dass ich Ihnen IMMER empfehle, zuerst mit einem Demokonto zu starten! Wenn Sie zwei Monate konstant auf dem Demokonto gehandelt oder mehr als 100 Trades gemacht haben, dann haben Sie ein Gefühl ob Sie mit echtem Geld starten können. Nichts ist schlimmer, als sein hart verdientes Geld direkt im Trading zu pulverisieren! Lassen Sie es nicht soweit kommen – gönnen Sie sich eine gute Ausbildung für eine erfolgreiche Zukunft!

Tradingblog-Academy is coming soon!

Noch im November plane ich, Ihnen einen ersten Einblick in die Tradingblog-Academy zu gewähren. Alle Leser meines kostenlosen Newsletters werden darüber informiert und bekommen einen BONUS!

Herzliche Grüße

Mario Steinrücken

3 Comments

  • Kallaus Gerd

    Lieber Herr Steinrücken, meine Daytradingversuche scheiterten bisher bereits an einer effizienten Handelsvorbereitung. Als dann noch Ihr „cashkurs-livetrading“ endete, war ich ziemlich ratlos.
    Aber nun freue ich mich riesig auf den Beginn Ihrer Tradingblog-Academy!
    Mit besten Grüßen.

  • Jorgos

    Hört sich ja mal wieder Klasse an *Ironie off

    Wenn Sie denn soviel Erfahrung haben, dann bieten Sie doch ein Live-Musterdepo an, bei dem jeder ganz einfach und gratis oder zumindest wirklich günstig mitmachen kann. DAS macht tatsächlich Sinn wenn man den Leuten helfen will.
    Aber das will man ja auch nicht, sondern ordentlich Geld verdienen. Wäre ja auch Blöd bei allen den Experten wie Steinrücken´s, Müller`s oder Born`s oder wie Sie alle heißen die sich auf den Cashkurs-Seiten etc. tummeln.
    Hauptsache Knete machen und keine Verantwortung tragen. Bescheiden ohne Ende aber mit Anzug und viel Fach BlaBla..

    • Mario Steinrücken

      Lieber Jorgos,
      eigentlich antworte ich nicht auf Kommentare, bei denen sich der Autor hinter einem Synonym versteckt. Denn ich mache mich hier angreifbar und entsprechend halte ich es nur für angemessen, dass Sie ebenfalls die Hosen runter lassen und die von Ihnen beschriebene Verantwortung für Ihren Kommentar übernehmen.
      Ich biete auf dieser Seite kostenlose Inhalte an, die Sie gerne verwenden bzw. die Trading-Ideen gerne nachhandeln können. Ich bin aber kein Freund mehr davon, reine Trading-Ideen zu liefern, die jemand dann blind nachhandelt. Aus diesem Grund habe ich die Tradingblog Academy ins Leben gerufen. Dort bilde ich mit großer Hingabe meine Schützlinge aus und sorge dafür, dass sie profitabel traden können. NUR DAS MACHT TATSÄCHLICH SINN!!! Sonst nichts! Für Sie ist das aber nichts – ich übernehme Verantwortung für das, was ich lehre. Ich kann für Sie aber nicht das Knöpfchen drücken und handeln – diese Verantwortung muss nun wirklich jeder für sich übernehmen!
      Was wollen Sie daraus lernen, ein Musterdepot nachzuhandeln? Oder suchen Sie vielleicht nur einen Schuldigen, den Sie dafür verantwortlich machen können, wenn Sie Geld verlieren?

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